20.09.2016

Darknet-Tools für den Journalismus

Die Darknet-Endung .onion schützt nicht nur Drogenmärkte. Die in die technische DNA eingeschriebene Anonymität beherbergt auch praktische und mächtige Tools für die journalistische Arbeit.

02.06.2016

Redaktionskonferenz bei Wikipedia: Leitlinien, Quellenkritik und Stilvorgaben

Wikipedia ist längst kein unkoordinierter Haufen von Laien mehr. Locker organisierte, thematische Redaktionen achten auf inhaltliche Qualität und Vollständigkeit. Ein Einblick in die Arbeit drei ehrenamtlicher Wikipedia-Redaktionen: was machen sie, wer ist dort aktiv, und was motiviert die Beteiligten?

09.05.2016

“Die Teletext-Seite 100 sagt einem, ob die Welt noch steht.”

Vor allem kurz müssen Inhalte im Teletext sein. Kein Problem, meint Frauke Langguth von ARD-Text und verteidigt das Format, das in Diskussionen über Medien meist noch nicht einmal erwähnt wird.

08.03.2016

Bundestags-Gutachten für alle: der Wissensschatz des Parlaments

Mit viel Aufwand und Gehirnschmalz erstellt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags Gutachten zu komplexen Themen. Die werden mittlerweile, nicht ganz freiwillig, auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Dieser riesige Wissenspool dürfte die solideste Wissens- und Recherchequelle sein, die es im deutschen Sprachraum gibt.

07.01.2016

Media-Leaks: Postfächer für Whisteblower sind noch lange nicht Mainstream

Postfächer für Whistleblower sollen Redaktionen mit brisanten Leaks versorgen. Das schon einige Jahre alte Konzept wird von einigen Verlagen begeistert genutzt. Trotzdem bieten bisher nur wenige Medien ein solches Onlinetool an. Ein Überblick.

20.11.2015

Kommentar: Wieso wir Wikipedia vielleicht Geld, vor allem aber Wissen spenden ...

Wikimedia bittet wie jedes Jahr um Spenden. Besonders wir Journalist*innen können von den Vorzügen der Online-Enzyklopädie profitieren. Deswegen sollten wir ihr etwas zurückgegeben, vor allem unser Wissen.

09.11.2015

Hashtags, Unique User und Suchtrends: schlaue Zahlen übers Netz

Zahlen zu Netzphänomenen geben Aufschluss über digitale Trends und Kräfteverhältnisse und zeigen: da hat jemand Ahnung. Ein Überblick über Zahlen-Quellen und ihre Tücken.

22.10.2015

Der lange Krieg der Verlage gegen Adblocker – ein Überblick

Im Kampf gegen Adblocker haben Verlage bisher eine Schlacht nach der anderen verloren. Den radikalsten Schritt hat allerdings lange keiner gewagt: die Aussperrung uneinsichtiger Adblocker-Fans. Bild.de macht das seit einigen Tagen. Das ist nur eine weitere Eskalationsstufe in einem Krieg, bei dem beide Seiten immer mehr aufrüsten.

17.09.2015

Projekt News-Stream 3.0: Big Data-Helferlein für Redaktionen

Das staatlich geförderte Technologieprojekt News-Stream 3.0 will Medien fit für den Umgang mit der allgegenwärtigen Datenflut machen. Die Automatisierung wird damit auch verstärkt in Redaktionen Einzug halten.

11.08.2015

Interview: “Als Europäer sollten wir überlegen, ob wir nicht selbst investieren ...

Diskutieren wir in Europa wirklich miteinander oder immer noch übereinander? Und was können die hiesigen Medien den Giganten aus dem Silicon Valley entgegensetzen? Andre Wilkens fordert Geld von der EU für den Aufbau einer europäischen Öffentlichkeit.

23.06.2015

T-online & Co.: die unterschätzte Macht der Mail-Medien

Kaum einer nimmt sie als Medien ernst. Dabei erreichen sie täglichen Millionen im Netz. „Mail-Medien“ wie Web.de, GMX und T-online bedienen unterschiedliche Ressorts und Themen, die Schlagzeilen sind aber auch oft politisch. In der Debatte um publizistische Relevanz tauchen sie trotzdem kaum auf.

07.05.2015

5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution

Das Aussperren des nicht-zahlenden Publikums gilt als Ultima Ratio für die Finanzierung von Online-Inhalten. Dass das so ist, geht auch auf eine kollektive Fehlentscheidung großer Verlage zurück: die Verweigerungshaltung gegenüber Flattr, das vor fünf Jahren eine kleine Revolution anzetteln wollte.

25.03.2015

Patient No. 105: Paid Content und die Tageszeitungen

Jetzt hat es auch die Süddeutsche getan: eine Bezahlmauer vor SZ-Artikeln soll den Digitaljournalismus aus München ökonomisch voranbringen. Das Qualitätsblatt ist in puncto Bezahlinhalte eher ein Nachzügler. Andere haben den Schritt schon vor Monaten und sogar Jahren vollzogen und verweisen auf erste Erfolge.

16.02.2015

2.000 deutsche Webradios: Dudelfunk oder journalistische Offenbarung?

Etwa zweitausend Internetradios gibt es hierzulande. Versteckt sich dahinter eine stille publizistische Revolution? Nicht ganz. Meistens handelt es sich eher um digitale Jukeboxen, doch längst nicht alles ist reiner Dudelfunk.