05.10.2016

Schritt für Schritt zur Webreportage: Pablo

Pablo ist ein kostenloses Webtool für Social-Media-Redakteure. Mit wenigen Klicks lassen sich damit “snackable” und “shareable” Grafiken für Facebook, Twitter und Co. gestalten.

Pablo ist eine dieser kleiner Perlen, über die man selten im Netz stolpert. So einfach und so schön ist das Ergebnis, und das Ganze auch noch kostenlos. Kurzum – ein extrem hilfreiches Tool. Pablo ist eine Auskoppelung des Social-Media-Management-Tools Buffer. Mit Buffer lassen sich Beiträge für Facebook, Twitter und Co. planen. Mit Pablo kann man nun auch die passenden Grafiken dazu basteln.
Pablo Beispiel Spruch Pablo Beispiel Follower

Praktische Vorlagen

Um mit Pablo zu arbeiten, braucht man sich nicht anzumelden, sondern man kann direkt loslegen. Im Prinzip besteht Pablo aus einem großen Editor direkt auf der Seite. Dort wählt man aus sechs verschiedenen Vorlagen die passende aus. Sie unterscheiden sich vor allem im Format des Bildes und richten sich grundsätzlich danach, für welche Social-Media-Plattform konkret die Grafik erstellt werden soll.

Pablo bietet verschiedene Vorlagen

Links im Editor wählt man ein passenden Bild aus. Pablo stellt zahlreiche Bilder kostenlos zur Verfügung. Ein Direktupload mit eigenen Bildern funktioniert ebenso. Pablo bietet, ähnlich wie Instagram, verschiedene Farbfilter an, um das Bild aufzupeppen. Mit Klick auf das Texttool lässt sich die Grafik auch beschriften.

Na, Logo!

Eine sehr kleine, aber wichtige Funktion ist die Möglichkeit, auch eigene Logos einzubinden zu können. Während Entwickler anderer Tools schnell nach einer gewissen Nutzung entweder Geld verlangen oder ihr Wasserzeichen draufpacken, lässt sich bei Pablo ein eigenes Logo hochladen und verwenden.

Sobald die Grafik fertig ist, lässt sie sich über Facebook, Twitter, Instagram oder Pinterest teilen. Als Nutzer des Social-Media-Management-Tools Buffer steht einem logischerweise auch die Verbreitung über Buffer zur Verfügung. Praktischerweise lässt sich das Bild auch als .PNG-Datei herunterladen.

Logo-Funktion von Pablo

Für den Chrome-Browser gibt es übrigens auch eine praktische Erweiterung zum kostenlosen Download. Findet man, während man durchs Web surft, ein interessantes Bild, das man gerne als Basis für seine Social-Media-Grafik verwenden möchte, genügt ein Klick auf den Pablo-Button und das Bild landet direkt im Pablo-Editor zur weiteren Bearbeitung.

Timescape LogoFazit: Ein extrem praktisches Tool für Social-Media-Redakteure

Pablo ist schnell, übersichtlich und bietet genug Funktionen, um den Social-Media-Redakteur zufriedenzustellen. Wer mal als Social-Media-Redakteur gearbeitet hat, weiß, dass einem oft die Zeit fehlt, sich in komplizierte Social-Media-Tools hineinzudenken. Insbesondere wenn man ohnehin schon an zwei Bildschirmen mit 20 offenen Tabs arbeitet. Ein so simples, aber effektives Tool wie Pablo kommt da wie gerufen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: JOURNALISMUS & TECHNIK, NEU, Produzieren, Publizieren
  • Über Daniela Späth

    Daniela Späth hat ein Volontariat bei der Deutschen Welle (Jahrgang 2013-2015) abgeschlossen und arbeitet für mehrere Magazinsendungen der DW als Autorin, Videojournalistin und Social-Media-Redakteurin. Sie liebt alles, was mit Video zu tun hat und hasst es, wenn ihr Smartphone-Akku versagt oder das monatliche Datenvolumen schon nach der ersten Woche des Monats aufgebraucht ist. Auf ☞ Bleiwüsten.de bloggt sie über multimediales Storytelling.

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2 Kommentare zu diesem Artikel


  1. bruno neurath-wilson

    Ist ja nett :”Findet man, während man durchs Web surft, ein interessantes Bild, das man gerne als Basis für seine Social-Media-Grafik verwenden möchte, genügt ein Klick auf den Pablo-Button … ” Um so einen ollen Kram wie Nutzungsrechte an Bildern kümmert sich Pablo also nicht. Merkwürdig, dass eine Journalistin bei einem öffentlich-rechtlichen Sender das so toll findet

    • Sehr geehrter Herr Neurath-Wilson, Sie haben selbstverständlich recht. Nur, da es leichter möglich ist, Bilder von anderen Quellen für Social Media zu “ziehen”, schließt deshalb nicht automatisch die Rechteklärung aus! Aber das weiß hoffentlich jeder Social-Media-Redakteur (und vor allem in bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten!).

      Viele Grüße,

      Daniela Späth



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