30.11.2015

Journalisten-App der Woche: InstaSize

Inzwischen nutzen mehr Menschen Instagram als Twitter. Ein gutes ergänzendes Allround-Werkzeug für den mobilen Video- und Fotodienst ist InstaSize.

Die Tagesschau ist bei Instagram. Der Deutschlandfunk ist schon da. Und auch das offizielle Fotografenteam der Bundeskanzlerin bedient die App, die von mehr als 400 Millionen monatlich mindestens einmal aktiven Nutzerinnen und Nutzern frequentiert wird. Instagram zu bedienen ist verhältnismäßig einfach. Für alle die sich noch nicht so sicher sind, hier gibt es alle Grundlagen zum Nachlesen und Nachmachen.

Wozu noch eine App

Wie bei jedem erfolgreichen Dienst gibt es eine ganze Reihe von Apps, die Dinge ermöglichen die die ursprüngliche App (noch) nicht kann. So musste man lange Zeit Alternativdienste wie Whitagram nutzen, um hochformatige Bilder zu posten. Oder eine der zahllosen Collagen-Apps, um mehrere Bilder gleichzeitig zu veröffentlichen.

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Inzwischen hat Instagram den Quadrat-Zwang aufgehoben und ermöglicht das Posten von hochformatigen, querformatigen und quadratischen Bildern. Und mit dem Dienst Layout hat man eine hauseigene Lösung für Collagen aller Art im Angebot, die sich aus Instagram direkt starten lässt. Einfach nach dem Einladen eines Bildes aus der Bibliothek des Collagen-Icon unten rechts im Bild antippen. Wozu also noch eine ergänzende App?

Allround und ein bisschen mehr

InstaSize ist eine intuitive Allround-App die hier und da einfach ein bisschen mehr kann und sehr intuitiv zu bedienen ist. Die hier getestete iOS-Version ermöglicht den Zugriff auf die Videos aus der Bibliothek. Sehr angenehm: Ich bekomme nur die Videos angezeigt und muss sie nicht wie bei Instagram zwischen den Fotos suchen.

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Nach der Auswahl des Videos kann ich es trimmen (geht bei Instagram auch) und unmittelbar danach ein Musikstück aus meiner auf dem Gerät befindlichen Musiksammlung unterlegen (geht bei Instagram nicht). Vorsichtig vor Copyright-Verletzungen! Danach gibt es Filter (gibt es auch bei Instagram) und noch eine ganze Reihe mehr.

Reinzoomen und Drehen

Sehr praktisch: Ich kann in das Video reinzoomen und es drehen. Bei Instagram kann ich zwar den Ausschnitt eines Videos bestimmen, aber nicht reinzoomen. Weitere Vorteile: Ich kann Text (in verschiedenen Schriftarten und Farben) auf mein Video setzen. Es gibt hier ergänzend eine ganze Reihe von manuellen Anpassungsmöglichkeiten: Körnung, Schatten, Glanzlichter, Vignette, Wärme, Farbstich, Sättigung, Schärfe, Helligkeit, Lux, Kontrast und Belichtung. Instagram hingegen bietet mir in dem Bereich derzeit nur ein Set Fertigfilter.

Und es gibt Sticker. Wer möchte kann seine Bilder und Videos mit Brillen, Schnurrbärten, 25 Sushi-Sorten oder süßen asiatischen Figuren versehen. Kann man machen. Muss man natürlich nicht. Macht aber Spaß.

InstaSize 

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Eine schöne All-Inclusive App zum erweiterten Bearbeiten und Tunen von Bildern und Videos. Für 1,99 EUR kann man In-App eine werbefreie Version kaufen. Laut Eigenangaben nutzen derzeit 30 Millionen Nutzerinnen und Nutzer die App mindestens einmal im Monat.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: JOURNALISMUS & TECHNIK, Produzieren, Publizieren

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